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Lesebefehl zur Netzzensur

21. April 2009

Eine sehr gute und vor allem zum Nachdenken anregende Kurzgeschichte über eine Zukunft, wie sie sein könnte, wenn wir der jetzt einsetzenden Zensur nicht Einhalt gebieten, gibt es hier auf Basic Thinking. Ich kann sie wirklich nur empfehlen, auch wenn die Gänsehaut quasi vorprogrammiert ist.

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5 Kommentare leave one →
  1. 21. April 2009 5:20 pm

    Danke für den Lesebefehl.

    Melde gehorsamst: „GELESEN!“

  2. Annika permalink*
    21. April 2009 6:02 pm

    Und, deine Meinung dazu?

  3. 21. April 2009 9:46 pm

    Ich finde die Geschichte gut gelungen, insbesondere da ich den Schluss im ersten Moment überraschend und schockierend fand. Aber eigentlich ist der Schluss konsequent, denn die Folge von Überwachung und Zensur ist ja auch Misstrauen und Verrat. Und schlussendlich auch im Extremfall die Zerstörung ureigenster familiärer Bande.

    Als Schüler hatte ich die Hoffnung, das man aus der Vergangenheit lernen könnte.
    Gestern in einem Kommentar zu heise hab ich Max Liebermann zitiert:
    „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“

    Grüße vom Niederrhein
    Rudolf

  4. Annika permalink*
    21. April 2009 10:12 pm

    Ja, das deckt sich ziemlich genau mit meinen Eindrücken. Sehr erschreckend, das alles, insbesondere, da man ja sieht, dass es jetzt schon weitergeht mit den Netzsperren.

  5. 21. April 2009 11:08 pm

    Das schlimme an dem Gesetzentwurf zu den Internetsperren welches das Bundeskabinett morgen beschließen soll, ist die damit verbundene Einschüchterung vieler Blogger und Foren und Internet – Benutzern. Denn aus Angst vor möglichen Konsequenzen wird dann mancher Kritischer Link halt nicht mehr gesetzt, manche unbequeme Webseite nicht mehr besucht. Und mancher Gedanke nicht mehr zu Ende gebracht oder veröffentlicht. Den schlimmer als offene Zensur ist die Selbstzensur, die Schere im eigenen Kopf.

    Ich kann es niemanden persönlich verübeln, wenn er aus Angst vor womöglich nur hypothetischen Nachteilen zukünftig sich nicht mehr öffentlich äußert oder sich politisch betätigt. Das Resultat ist dann ein sich selbst verstärkender Demokratieverlußt.

    Schlussendlich wird es keine Gewinner geben.

    Ein Problem ist nicht damit gelöst, in dem man es aus der Öffentlichkeit verbannt.

    Rudolf

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