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G20: Polizeigewalt gegen Tomlinson

8. April 2009

Wie die englische Zeitung Guardian berichtet wurde der Brite Ian Tomlinson, der im Umfeld der G20-Proteste starb, zuvor Opfer eines ungerechtfertigten Angriffs durch die Polizei. Er wurde von einem Polizeihund angegriffen und von einem Beamten zu Boden geworfen, möglicherweise auch mit einem Schlagstock attackiert. Dafür gab es keinerlei Anlass, denn Tomlinson, der wohl auf dem Heimweg von der Arbeit war, griff die Beamten nicht an – er beachtete sie noch nicht einmal, drehte ihnen den Rücken zu und hatte die Hände in den Hosentaschen.

Ob dieser Angriff mit dem kurz darauf eingetretenen Tod Tomlinsons, offiziellen Angaben zufolge an Herzversagen, im Zusammenhang steht, ist bisher noch vollkommen unklar. Unabhängig davon aber handelt es sich hier um einen vollkommen anlasslosen und verurteilenswerten Fall von Polizeigewalt gegenüber einem Unschuldigen.  Das Mindeste, was nun geschehen muss, ist eine gründliche Aufklärung des Vorfalls und das zur Rechenschaft ziehen der Verantwortlichen.

Das Video gibt es hier zu sehen (einbetten lässt es sich leider nicht).

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2 Kommentare leave one →
  1. 8. April 2009 5:50 am

    Ui. Hatte die Meldung auf den Tickern gesehen, als sie < 42 Minuten jung war und man konnte das Scharren der Pressehufe schon hören (bis dann „Kreislaufzusammenbruch“ kam) – insofern fand ich es im ersten Moment ganz positiv, dass „die Medien“ das nicht überhyped haben. Denn so langsam sollte könnte man schon die Sorge hegen, dass nicht generelle Unruhen aufkommen, cause it maybe exactly be what „they“ wan’t.

    Aber eine ordentliche Aufklärung muss da schon her, geb ich Dir vollkommen Recht. Danke fürs Nachhaken!

Trackbacks

  1. Klarer Fall von Terrorverdächtigen, der Selbstmord begannen hat » F!XMBR

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