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Lesebefehl: Brief an ein Opfer

1. November 2008

Bei meinem Streifzug durch die Blogosphäre fand ich bei Patrick heute einen Text, den ich für so gut und wichtig halte, dass ich ihn entgegen meiner Gewohnheit nicht nur per Linksammlung, sondern gesondert empfehlen möchte. In seinem „Brief an ein Opfer“ wendet sich Patrick an diejenigen, die selbst Gewalt erfahren haben und deswegen nach mehr staatlicher Überwachung rufen – und erklärt ebenso schlüssig wie respektvoll, warum wir trotzdem unbedingt Freiheit und Privatsphäre brauchen.

Den in dem Text vertretenen Positionen kann ich mich im Übrigen nur anschließen: Anwender plumper Parolen wie „Datenschutz ist Täterschutz“ vergessen, dass letztendlich ist Freiheit unabdingbar notwendig für eine Gesellschaft, in der jeder, wie Patrick es nennt „sein Glück suchen und finden“ kann – selbst wenn ein Missbrauch dieser Freiheit leider immer vorkommen kann und auch wird. Die in dem Text entwickelte Vision einer freieren Gesellschaft ist es definitiv wert, dass wir alle sie unterstützen und uns nach Kräften dafür einsetzen.

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One Comment leave one →
  1. 1. November 2008 11:23 pm

    Liebe Annika, ich habe es mir angeschaut und mehrfach gelesen, der Brief fängt gut an und ist für mich leider nur eine „Umkehrung des Täter-Opfer-Prinzips“ und ich kann auch den Zusammenhang mit Freiheit und Überwachung nicht erkennen. Gut gemeint und voll daneben, blauäugig ,würde ich sagen. https://urs1798.wordpress.com/

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