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	<title>Kommentare zu: Schneiers sicherheitspolitische Vision</title>
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	<description>Politik, Computer, Unileben und mehr</description>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://freiheitblog.wordpress.com/2008/08/09/schneiers-sicherheitspolitische-vision/#comment-3705</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 09:38:15 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;So wird die genaue Umsetzung den Experten überlassen, die in der Regel eher auf sinnvolle Lösungswege kommen als Politiker,

Das mag korrekt sein in der Theorie fernab menschlichen Tun und Handelns, aber ebenso gibt es auch in den Gefilden der Experten genügend Ansatz für die Kritik. Ein sogenanntes gegenseitiges Micromanagement ist grundlegende Voraussetzung in einem jeden freiheitlich gesinnten Land.

Der Trugschluß ist zudem, daß z.B. hierzulande Schäuble und Co quasi absolutistisch herrschen. Ganz im Gegenteil, auch diese werden von Experten beraten, die ihrerseits von Lobbyisten betört werden oder selbst Lobbyisten darstellen. Von daher wäre auch Schneiers These widerlegt.

Bei meiner gänzlichen politischen Arbeit bisher, von der Gewerkschaft bis in die Partei hinein sah ich nur ein Übel, den Lobbyisten. Und da finden sich Informatiker drunter, Geisteswissenschaftler etc. Es ist nur der Glaube die Dummheit ob seltsamer legislativer Entscheidungen  zu schauen, tatsächlich sieht man vielerorts das indirekte Wirken diverser echter Experten, für welche Moral und somit auch etwaige Kolateralschäden völlig belanglos sind.

Der CC-Lessing erkannte dies auch, nicht die Propaganda für eine freie Lizenz ändert tatsächlich etwas, sondern der Kampf gilt der Ursache, den Lobbyisten. Und dies ist auch in diesem Bereich der Fall. Ich empfehle einen Blick in die Ministerien und die Legionen von echten Experten, die in der Regel nicht übergangen werden, sondern aktiv Einfluß nehmen.

&gt;wie Schneier selbst im abschließenden Statement schreibt, effektive Sicherheitsmaßnahmen oft unpopulär sind und sich daher bei Politikern keiner allzu großen Beliebtheit erfreuen (insbesondere wenn sie Geld kosten).

Sie sind unattraktiv, weil andere diese torpedieren, Leute die einen eben solchen Ruf, abgesehen vom Habitus, wie Schneier genießen in der Branche. Schneier sieht die Welt aus der Sicht eines Technikers und diese Sicht kann auch recht unmenschlich werden, wie man an vielen von seinen Kollegen geförderten Beschlüssen sieht.

Ich kann natürlich jeden als dumm bezeichnen und Schäuble, Bush etc. ursächlich sehen, damit bezeuge ich jedoch nur ein Unverständnis politischer Mechanismen. Das Problem sind Fortschrittsglaube und eine mit Scheuklappen bewehrte sicherheitstechnische Sichtweise, gerade auch bei vielen Experten.

Cui bono gilt auch hier und somit also nicht die Frage der Inkompetenz, sondern wem zum nutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;So wird die genaue Umsetzung den Experten überlassen, die in der Regel eher auf sinnvolle Lösungswege kommen als Politiker,</p>
<p>Das mag korrekt sein in der Theorie fernab menschlichen Tun und Handelns, aber ebenso gibt es auch in den Gefilden der Experten genügend Ansatz für die Kritik. Ein sogenanntes gegenseitiges Micromanagement ist grundlegende Voraussetzung in einem jeden freiheitlich gesinnten Land.</p>
<p>Der Trugschluß ist zudem, daß z.B. hierzulande Schäuble und Co quasi absolutistisch herrschen. Ganz im Gegenteil, auch diese werden von Experten beraten, die ihrerseits von Lobbyisten betört werden oder selbst Lobbyisten darstellen. Von daher wäre auch Schneiers These widerlegt.</p>
<p>Bei meiner gänzlichen politischen Arbeit bisher, von der Gewerkschaft bis in die Partei hinein sah ich nur ein Übel, den Lobbyisten. Und da finden sich Informatiker drunter, Geisteswissenschaftler etc. Es ist nur der Glaube die Dummheit ob seltsamer legislativer Entscheidungen  zu schauen, tatsächlich sieht man vielerorts das indirekte Wirken diverser echter Experten, für welche Moral und somit auch etwaige Kolateralschäden völlig belanglos sind.</p>
<p>Der CC-Lessing erkannte dies auch, nicht die Propaganda für eine freie Lizenz ändert tatsächlich etwas, sondern der Kampf gilt der Ursache, den Lobbyisten. Und dies ist auch in diesem Bereich der Fall. Ich empfehle einen Blick in die Ministerien und die Legionen von echten Experten, die in der Regel nicht übergangen werden, sondern aktiv Einfluß nehmen.</p>
<p>&gt;wie Schneier selbst im abschließenden Statement schreibt, effektive Sicherheitsmaßnahmen oft unpopulär sind und sich daher bei Politikern keiner allzu großen Beliebtheit erfreuen (insbesondere wenn sie Geld kosten).</p>
<p>Sie sind unattraktiv, weil andere diese torpedieren, Leute die einen eben solchen Ruf, abgesehen vom Habitus, wie Schneier genießen in der Branche. Schneier sieht die Welt aus der Sicht eines Technikers und diese Sicht kann auch recht unmenschlich werden, wie man an vielen von seinen Kollegen geförderten Beschlüssen sieht.</p>
<p>Ich kann natürlich jeden als dumm bezeichnen und Schäuble, Bush etc. ursächlich sehen, damit bezeuge ich jedoch nur ein Unverständnis politischer Mechanismen. Das Problem sind Fortschrittsglaube und eine mit Scheuklappen bewehrte sicherheitstechnische Sichtweise, gerade auch bei vielen Experten.</p>
<p>Cui bono gilt auch hier und somit also nicht die Frage der Inkompetenz, sondern wem zum nutzen.</p>
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